WIE ICH UNTER EINER PLATANE EINE ERLEUCHTUNG HATTE; WARUM STERBEN UNCOOL IST UND DAS BROT MEINER OMA GLÜCKLICH MACHT

Textfläche für 3 Spieler*innen.
UA im Korsobad, Berlin 2012

 

 

Auszug

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Der Wind wirft mir seinen Handschuh ins Gesicht: Ein Blatt trifft mich, ich kann das Gewicht spüren, (Blatt, denke ich währenddessen, und weiß noch nicht einmal von welchem Baum es ist, irgendein Zierbaum, Platane, oder was weiß ich, dann liegt es auch schon am Boden), und kann mir sofort vorstellen, wie es ist, ein Baum zu sein, und alles abzuwerfen, all das hervorgebrachte und getragene Laub einfach wieder abzuwerfen, weil das Lebenskleid nun nicht mehr taugt und für den Winter zu schwer ist. Da muss ich nackt durch, durch den Winter, ganz ohne Laub und Beine, an die mir was gebunden wird. Winter denke ich und dann Frühling, SommerHerbstWinterFrühlingundimmersoweiter.....

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Kontakt

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Lisa Niesmak vom Hanser Verlag.

 

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